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Kommt der Krypto Crash?

absicherung bitcoin crash Dec 21, 2021

In diesem Beitrag warnen wir euch vor einem möglicherweise bevorstehenden Crash, der viele Anleger schwer treffen könnte. Wie du dich dafür schützen kannst, dein gesamtes Vermögen zu verlieren, zeigen wir euch jetzt.

 
Nach Monaten der positiven Berichterstattung und optimistischen Prognosen, ist es nicht zu leugnen, dass Bitcoin weiterhin sinkt, statt zu steigen. Was für Auswirkungen das für Krypto-Halter hat und worauf ihr auf keinen Fall hereinfallen solltet, ist Thema des heutigen Beitrags.

 

Allgemeine Marktstimmung

Wer sich aktiv mit dem Krypto-Markt auseinandersetzt, wird mitbekommen haben, dass Bitcoin aktuell weiterhin am Sinken ist.
Während Modelle wie das „Stock-to-Flow“-Modell, sowie mehrere Experten im Aufbau zum Ende des Jahres hin, Kurse um die 100.000 USD vorhersagten, bewegt sich die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung aktuell bei etwa 46.000 USD.
Das entspricht in etwa dem Niveau des 1.Oktober 2021.

Durch diese momentanen Kurssenkungen ist die Marktkapitalisierung Bitcoins wieder unter die 1 Billion USD-Grenze gerutscht und befindet sich somit wieder bei etwa 870 Milliarden USD.
Wie bereits in vergangenen Videos thematisiert ist die Frage, ob wir nun vor einem historischen Einbruch, oder explosionsartigen Kurssprüngen stehen, die wohl meistgestellte Frage der Krypto-Community.

 
Obwohl es auf Finanzmärkten unmöglich ist, Kursverläufe mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit vorherzusagen, versuchen wir heute ein wenig Klarheit in diese turbulente Zeit zu bringen.
Wir zeigen euch zu diesem Zweck sowohl Gründe, die für einen bevorstehenden Crash sprechen, sowie positive Nachrichten der Weiterentwicklung des Marktes.

Zusätzlich handelt es sich hierbei nicht um eine einfache „Ja oder Nein“-Frage, da auch eine Mischung dieser beiden Entwicklungen auftreten könnte.

 

 

Vergangenheit

Erfahrene Anleger, sowohl aus dem traditionellen Finanzsektor als auch der Krypto-Sphäre, werden bestätigen können, dass Schwankungen der Preise ein natürlicher Prozess des Marktes sind.
Die Gründe, welche zu solchen Bewegungen führen, können sich jedoch stark unterscheiden und sind zudem nicht immer eindeutig.

Eine Tatsache ist jedenfalls, dass Bitcoin seit etwa 40 Tagen in einer Abwärtsbewegung festsitzt. Hierbei weist die Kryptowährungen zunehmend niedrigere Höhen, sowie auch niedrigere Tiefpunkte vor. Insgesamt hat die Nr. 1 der Krypto-Charts in dieser Zeit etwa 34% an Wert verloren.

Nichtsdestotrotz kann sowohl Bitcoin als auch Ethereum noch immer eine positive Jahresrendite vorweisen. Hierbei hat Bitcoin seit 1. Jänner an die 56% und Ethereum 418% an Wert gewonnen.

 



Verglichen mit den Höchstständen dieses Jahr, ist dies dennoch eine recht unzufriedenstellende Bilanz.
Im Angesicht dieser Entwicklungen, sehen manche Anleger eine Ähnlichkeit zur Preis-Ralley des Frühjahres, welche in weiterer Folge zu weitgehenden Abwärtsphasen durch den Sommer geführt hat.
Die Krypto-Persönlichkeit „Crypto Wendy“ hat hierzu einen Beitrag an ihre über 200.000 Twitter-Follower veröffentlicht, in dem sie auf Charts von Tradingview verweist.

Hierbei sieht sie die Ähnlichkeit zu den Einbrüchen des Frühjahrs, sowie das Bilden eines doppelten Höhepunkts als äußerst bärisches Zeichen, das wohl für bevorstehende Kurssenkungen spricht.
Sie selbst meint, dass sie sich sowohl auf Einbrüche als auch Kurssprünge nach oben vorbereitet und bereits Vorkehrungen getroffen hat.

 

Vorkehrungen

Insbesondere der Krypto-Markt, hat dieses Jahr enorm an Popularität gewonnen, was dazu geführt hat, dass auch eine Vielzahl erstmaliger Investoren auf Plattformen wie Binance und Co gestürmt sind. Gerade unerfahrene Anleger werden hierbei häufig Opfer ihrer eigenen Emotionen und impulsiven Entscheidungen.
Der Krypto-Markt, sowie auch traditionelle Finanzmärkte, sind Spielfelder der Emotionen. Hierbei geht es teilweise nicht darum, wie viel Wert ein Projekt tatsächlich innehält, sondern vielmehr, welcher ihnen zugeschrieben wird.

Wie bereits in vergangenen Videos, nehmen wir wieder das Beispiel Frühjahr 2021 und Dogecoin herbei.
Der Ansturm auf den Krypto-Markt hat hierbei große Mengen an Investoren anziehen können, welche teilweise keinerlei Erfahrungen mit Finanzanlagen vorweisen konnten.

In diesem Zusammenhang haben sich viele Investoren von den historischen Gewinnen mancher Kryptos wie DOGE blenden lassen und haben trotz Allzeithochs in das Projekt investiert.
In weiterer Folge, genauer gesagt, nach, bzw. mit dem SNL-Fernsehauftritt von Tesla CEO Elon Musk, stürzte der Kurswert dann drastisch ab und ließ viele Personen mit enormen Verlusten dastehen.

Während Dogecoin grundsätzlich ein Meme-Coin, also eine Spaß-Währung war, ist dieses Verhalten an verschiedensten Stellen und mit allerlei Projekten festzustellen.
Man sollte sich bewusst sein, dass es aufgrund der starken Volatilität des Marktes, essentiell ist genau für solche Situationen Pläne bereit zu haben, um im Falle eines Falles schon im Vorhinein zu wissen, was zu tun ist.
Zu diesem Zweck, nennen wir euch 3 Grundsätze, die wohl jeder Krypto-Anleger beachten sollte.

 

Grundsätze des Investierens


Nummer 1, man sollte stets nur das Investieren, das man auch bereit ist zu verlieren. Der Chef einer großen Firma wird hierbei tausende Euro an freien Geldmitteln pro Monat zur Verfügung haben, während es bei einem Studenten vielleicht nur 10 Euro sind.
Man sollte sich hierbei immer bewusst sein, wie viel man maximal ausgeben kann. Häufig sehen Leute hierbei auf die Top-Investoren und versuchen ähnliche Involvierung in Krypto-Anlagen zu erreichen, was nicht selten zu Totalverlusten führt.

Nummer 2, im Gegensatz zu einmaligen großangelegten Handelsbewegungen, bietet es eigentlich immer Vorteile, seine Ein-, oder Verkäufe nur schrittweise durchzuführen. Gerade die jetzige von Kursverlusten durchzogene Zeit, sollte die Notwendigkeit einer solchen Taktik verdeutlichen.
Statt also bereits mit Verlusten dazustehen, wenn eine Wertanlage sinkt, kann man so eine Art Durchschnittspreis über mehrere Wochen oder Monate nutzen.

Hierbei bietet es sich einfach an, einen gewissen Betrag festzulegen, den man investieren möchte und jenen dann regelmäßig zu investieren, statt eine größere Summe auf einmal.
Auch beim Verkaufen kann diese Taktik einen Teil des Risikos verringern, da man nie wissen kann, ob weitere Anstiege folgen.
Nummer 3 beschäftigt sich damit nicht darauf zu vergessen, seine Gewinne zu realisieren.


Während es zwar schön ist riesige Gewinne in seinem Portfolio zu haben, handelt es sich hierbei nur um mehr oder weniger fiktive Profite, da erst ein Verkauf einer Anlage zu eigentlichem Einkommen führt.
Im Angesicht von Unsicherheit über zukünftige Bewegungen, sollte man sich also schon im Vorfeld Gedanken darüber machen, wie und zu welchem Zeitpunkt man seine Positionen verringern will.

Eine Faustregel ist hierbei der Fokus auf die Absicherung seiner Anfangsinvestition.
Berücksichtig man diese 3 Regeln, kann man im Normalfall einen großen Teil der Schwankungen des Marktes neutralisieren und das Risiko so niedrig wie möglich zu halten.
Dennoch handelt es sich bei Finanzanlagen ausnahmslos um risikobehaftete Anlagen und höhere Profite gehen auch immer mit erhöhtem Risiko einher.

 

Gründe für einen Bärenmarkt

Wie angekündigt werfen wir nun einen Blick auf weitere Gründe für, als auch gegen das Bevorstehen eines längerfristigen Bärenmarkts.
Die SEC hat in einer jüngsten Meldung die Spot-ETF-Anträge von Grayscale und Bitwise verschoben.
Bei ETFs handelt es sich grundsätzlich um börsengehandelte Finanzanlagen, die auf den Preisen von Aktien, Rohstoffen, oder ganzen Indizes basieren.

Während in Kanada bereits mehrere dieser Produkte genehmigt wurden und gehandelt werden, scheinen in den USA vorerst nur auf Futures basierende ETFs genehmigt worden zu sein.
Meldungen wie diese sind stets eine Bremse für die Entwicklung des Krypto-Markts und stellen nicht selten den Grund für Unruhe und Pessimismus unter Anlegern dar.

Ein weiterer Faktor, welcher sich scheinbar negativ auswirkt, ist die enorme Größe des Hypes um NFTs. Während diese Technik dieses Jahr bereits enorm an Beliebtheit dazugewonnen hat und mehrere Projekte zu Gewinnen führte, scheint die breitflächige Berichterstattung fast zu einer Übersättigung des Marktes geführt zu haben.
Wer einen genaueren Blick wagt, wird dennoch auch positive Meldungen verzeichnen können.

 
Beispielsweise hat die dezentrale Kryptobörse „Uniswap“ in einer Abstimmung seiner Community entschlossen in Zukunft das Layer-2 Projekt „Polygon“ für sein Netzwerk nutzen zu wollen. Dies könnte Uniswap zu einer Kostenreduktion, sowie einer Effizienzsteigerung führen und potenziell ein Meilenstein für das Projekt werden.
Eine weitere Meldung befasst sich damit, dass der alteingesessene US-Elektrohändler „RadioShack“ plant, selbst eine dezentrale Börse zu starten, um dem Mainstream Krypto-Lösungen näher zu bringen.

In einem unserer letzten Beiträgen haben wir euch über Trends der Krypto-Szene berichtet, zu dem grundsätzlich auch die Interoperabilität von Blockchains gehören. Insbesondere Polkadot konnte hierbei einige äußerst hochkarätige Projekte für sein Ökosystem sichern, die enormes Wachstumspotenzial für die Zukunft versprechen.
Abschließend, hat Adidas gerade NFTs im Wert von 22 Millionen USD verkaufen können. Während diese Technik also einerseits ein wenig in Verruf geraten ist, scheinen große Unternehmen dennoch Nutzen, sowie Nachfrage dafür zu finden.

 

Zusammenfassung

Was hat es nun mit der Entwicklung des Marktes auf sich?
Geht es nach oben, oder nach unten?
Nun, jeder wirkliche Experte wird hierbei keine eindeutige Antwort geben, da wie bereits erwähnt eine 100% sichere Vorhersage über zukünftige Entwicklungen schier unmöglich ist.
Aus diesem Grund haben wir euch heute davor gewarnt, unvorbereitet in den Markt einzusteigen und stets für bevorstehende Entwicklungen vorbereitet zu sein.

Hierbei ist es unverzichtbar gewissen Regeln zu folgen und schrittweise Aktionen zu setzen, um das Maximum aus seinen Anlagen holen zu können.
Beispielsweise der exklusive Einsatz von Geldmitteln, die man bereit ist zu verlieren, sollte einem dazu befähigen immer genug Geldmittel zur Verfügung zu haben, um seinen Alltag bestreiten zu können, unabhängig von der Entwicklung seiner Anlagen.

Obwohl ausnahmen die Regel machen, sind die meisten Investitionen am Krypto-Markt längerfristiger Natur und man sollte Tiefphasen lieber aussitzen, als seine Kryptos mit Verlust zu verkaufen. Ausnahmen hierzu steuerlich motivierte Bewegungen.
Alles in allem ist jedenfalls zu erkennen, dass sie die langfristige Entwicklung des Marktes kaum verändert hat. Unternehmen und Anleger fragen zunehmend mit fortschreitender Digitalisierung unseres Lebens nach Krypto-Lösungen nach.


Während nicht jedes Projekt zum Marktführer werden kann, ist der generelle Trend in Richtung Blockchain-basierten Lösungen weiterhin unverkennbar.
Abschließend ist also zu sagen, dass kurzzeitige Einbrüche durchaus möglich, wenn nicht sogar realistisch sind, eine daraufhin folgende Erholung jedoch beinahe eine Sicherheit ist.

Bedenkt, das Ende des Zyklus steht uns erst bevor und hat in der Vergangenheit stets enorme Kursexplosionen mit sich gebracht
Wir raten euch also, sich auf möglich Einbrüche vorzubereiten, jedoch hierbei nicht in Panik zu verfallen, sondern die heute genannten Tipps zu verinnerlichen.
Die meisten Fehlentscheidungen, die dazu führen, dass Anleger finanziell ruiniert werden, entstehen durch emotionale, überstürzte Handelsbewegungen.

 

Fazit

Während die Vergangenheit bereits öfter solche Entwicklungen vorgezeigt hat, scheinen dennoch jedes Mal viele Anleger an diesen Punkten Fehlentscheidungen zu treffen.
Wir haben euch aus diesem Grund 3 Tipps für smartes Investieren genannt und berichtet, dass die Krypto-Adaption weiterhin im vollen Gange ist.
Verfallt auf keinen Fall in Panik, Korrekturen sind ein natürlicher Prozess eines jeden Finanzmarkts und die letzten 2 Jahre ein besonders komplexer Ablauf an Entwicklungen.
Das Ende des Zyklus und dessen Anstiege, steht uns weiterhin erst bevor.

 

 

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