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Krypto Crash als Chance nutzen: Die Strategie für Krypto Investoren

bitcoin crash ethereum korrektur strategie Dec 08, 2021

Die Korrektur des Krypto-Markts hat wieder einmal viele Anleger in Panik versetzt. Warum ein Crash auch eine Chance darstellen kann und wie du davon profitieren kannst, zeigen wir dir in diesem Beitrag.

 

Ruhe bewahren

 Nach einer leichten Erholung, durchlebte Bitcoin eine beinahe 20-prozentige Korrektur, die viele Krypto-Anleger soweit enorm verunsicherte. Während niemand gerne zusieht, wie seine Anlagen an Wert verlieren, sollte man jedoch niemals in einer solchen Situation verkaufen.

Insbesondere unerfahrene Anleger zählen zu jenen, die sich von kurzfristigen Kursänderungen in Verbindung mit einschlägigen Schlagzeilen zum Teil stark beeinflussen lassen.

So simpel es auch scheint, sollte man sich stets an einen Grundsatz erinnern.
Rot kaufen, Grün verkaufen. Also optimalerweise Kryptowährungen dann ankaufen, wenn sie gerade lokale Kurstiefstände haben und im Rahmen von Preis-Ralleys schrittweise abverkaufen, nachdem sie sich erholt haben.

 

Regel Nr.1: Investiere nur das Geld, dass du dir leisten kannst zu verlieren

Insofern man nur das investiert, was man auch bereit ist zu verlieren und nicht im Alltag benötigt, sollte man sich von einer solchen Korrektur nicht dazu verleiten lassen seine Bestände mit Verlust zu verkaufen. Wie man jedoch auch bei solchen Entwicklungen Profite erzielen kann, zeigen wir euch jetzt.

 
Während die Technik hinter vielen Krypto-Projekten faszinierend ist, beschäftigen sich wohl die meisten Krypto-Anleger mit dem Markt, um Gewinne zu erzielen.
Sehr gut, denn daran ist grundsätzlich nichts falsch.
Jedoch kommt es nicht zu selten vor, dass der Wunsch nach schnellen Gewinnen, gerade das Gegenteil erzeugt und insbesondere unerfahrene Anleger rasch Verluste erzielen.

Da die Minimierung von Risiken und Fehlern ein zentraler Bestandteil nachhaltigem Handelns sind, zeigen wir euch jetzt ein paar Grundlegende Verhaltensregeln, die einem enorm helfen können

 

Die Korrektur als Chance nutzen

Wie kann man also aktuell das meiste aus dem Markt holen?
Bevor wir uns mit komplexeren Finanzinstrumenten beschäftigen, fassen wir noch einmal zusammen, worum es in unserer Strategie grundsätzlich geht.
Der Krypto-Markt kann im Allgemeinen in zwei Phasen eingeteilt werden, Bullenmärkte und Bärenmärkte.
Bullenmärkte stellen hierbei Aufwärtsphasen, und Bärenmärkte Abwärtsphasen da.

Je nachdem in welche Richtung sich Kurse gerade entwickeln, verändert sich auch die Stimmung unter Anlegern.
Wie wir aktuell gut sehen konnten, kann schon der Verlauf eines Tages in Verbindung mit negativen Schlagzeilen zu aufkommender Panik unter Investoren führen.
Hierbei empfiehlt es sich grundsätzlich Ruhe zu bewahren.

Obwohl es im professionellen Handelssektor sogenannte Daytrader gibt die durchgehend Anlagen kaufen und verkaufen, ist das Marktverhalten von Privatanleger zumeist anders.
Eine der nachhaltigsten Strategien ist hierbei das Verfolgen einer langsamen, schrittweisen Vorgehensweise.
Es gibt wohl jeden der eine Person kennt, die Wertanlagen am Höhepunkt gekauft hat und sie dann nach Einbruch des Kurses aus Angst sofort wieder mit Verlust verkauft hat.

 

Die Strategie

Genau solches Verhalten gilt es durch die Beachtung gewisser Regeln zu unterbinden.
Niemand sieht sein Geld gerne weniger werden, weshalb man stets nur so viel investieren sollte, wie man auch bereit ist zu verlieren.
Während es Produkte mit verschiedensten Risikolagen gibt, existiert eine 100% sichere Anlage einfach nicht.

Gerade aus diesem Grund, hat sich das schrittweise An- und Verkaufen im Rahmen des „dollar cost averaging“, oder auch Durchschnittskosteneffekt genannt, etabliert.
Hierbei teilt man Handelsbewegungen in mehrere kleinere Portionen auf, statt an einem Punkt alles zu kaufen, oder verkaufen.

Wer beispielsweise aktuell so eine Strategie verfolgt, hat zwar möglicherweise bei seinem letzten Ankauf noch einen höheren Kurs als jetzt gezahlt, kann aber aufgrund seiner aufgeteilten Investition jetzt auch von den Preissenkungen profitieren.
Steigt der Kurs dann im Endeffekt wieder auf das bisherige Niveau, oder höher an, kann man bereits an diesem Punkt Gewinne verzeichnen.

Unser „Wie viel Ethereum“ Video hat dies auch sehr schön gezeigt. Vor der Korrektur war der benötigte Betrag um durch einen Ethereum-Anstieg auf 20.000 USD hierbei höher als nach der Korrektur.
Dies macht Sinn, da ein niedrigerer Start-Punkt bei gleichbleibenden Kurs-Ziel den Gesamtgewinn erhöht.

 

Indikatoren nutzen

 Wir wissen also nun, dass schrittweise Investitionen sowohl beim Kauf-, als auch Verkauf von Kryptos äußerst hilfreich sein können.
Woran erkennt man nun solche Kaufmomente?
Es gibt ein paar Indikatoren und Kennzahlen, die einem im Normalfall helfen können Situationen besser analysieren zu können.
Beginnen wir zuerst mit dem sogenannten „gleitenden Durchschnittspreis“.

Hierbei wird der Mittelwert mehrerer Wochen berechnet, um den Durchschnittspreis eines gewissen Zeit-Horizonts zu erlangen.
Bei Bitcoin ist der 200-Wochen-Durchschnitt ein entscheidender Wert, der oft als eindeutiges Kaufsignal gewertet wird. Dieser Wert wurde im Verlauf des 4. Dezember unterschritten, wobei Bitcoin seitdem wieder auf etwa 48.000 USD gestiegen ist. 


Hätte man also aktuell an der tiefsten Stelle der Korrektur gekauft, würde die Investition bereits einen Gewinn von beinahe 15% vorweisen.
Während eine Kennzahl alleine meistens zu wenig ist, um den Kurs einer Kryptowährung nachhaltig zu analysieren, bieten sollten Indikatoren gute Anhaltspunkte sich zurechtzufinden.

Bei Ethereum wird aufgrund seiner volatileren Natur meistens der 100-Wochen-Durchschnitt genutzt, um solche Momente zu identifizieren. Auch Ethereum hat hier das kritische 100-Wochen-Durchschnitts-Niveau am 4. Dezember unterschritten.

Ähnlich wie bei Bitcoin, könnte auch eine Ethereum-Investition bereits an die 15% Gewinne vorweisen.

 

Relative Strength Index

Die zweite Kennzahl, die wir euch heute zeigen, ist der Bewegungstrends messende „relative strength index“, kurz „RSI“.
Der „RSI“ ist ein Momentum-Indikator, der in der technischen Analyse verwendet wird und das Ausmaß der jüngsten Kursveränderungen misst, um überkaufte oder überverkaufte Bedingungen im Kurs einer Aktie oder eines anderen Vermögenswerts zu bewerten.

In der Regel stellt ein Wert über 70 eine überkaufte und eine Wert unter 30 eine überverkaufte Anlage dar.
Das 4-Stunden-Chart von Bitcoin illustriert den Zusammenhang zwischen Kurssprüngen und „RSI“-Werten sehr gut.


Hierbei sehen wir ein eindeutiges unterschreiten des Grenzwerts von 30, am tiefsten Punkt der Korrektur, was wiederum ein Kaufsignal darstellt und auf vorstehende Erholungen schließen lässt.
Aktuell bewegt sich Bitcoin jedenfalls um das Niveau von Anfang Oktober herum.

Das letzte Mal, dass der Wert des RSI annähernd so niedrig war, folgten etwa 1 ½ Wochen später signifikante Kursanstiege, die uns auch das aktuelle Allzeithoch von Bitcoin bescherten.

 

Zyklen verstehen

 Vielleicht jetzt relevanter als je zuvor, ist es auch wichtig sich die Frage zu stellen, was man langzeitig mit seiner Involvierung auf dem Krypto-Markt beabsichtigt.
In diesem Zusammenhang orientieren sich die meisten Anleger an den ungefähr 4-jährigen Zyklen des Krypto-Markts.

Grundsätzlich ist es eine gängige Taktik, insbesondere darauf zu Achten, während Tiefpunkten gut aufgestellt zu sein, um während Einbrüchen Kryptos ankaufen zu können. An den vorhin angesprochenen Beispielen der aktuellen Korrekturen, kann man den Vorteil einer solchen Strategie gut erkennen.
Da wir uns nun fast am Ende des aktuellen Zyklus befinden, ist die Vorbereitung auf den Bärenmarkt ein unumgänglicher Prozess.

Optimalerweise hat man als Anleger dieses Jahr schon durch laufende Investitionen einen Gewinn gemacht, den man jetzt höchstwahrscheinlich wartet im Laufe der Anstiege des Zyklus-Ende höchst möglichst zu realisieren.
Anderenfalls bieten sich gerade jetzt auch noch Möglichkeiten in entweder rabattierte Kryptos zu investieren, oder auf Projekte zu setzen, die im Rahmen der letzten Preis-Ralley des Zyklus großes Potenzial bieten.

 

Chance: Ethereum

Wie bereits in einem unserer letzten Video erwähnt, wäre Ethereum hierbei eine relativ sichere Variante und Projekte aus dem Bereich des Blockchain-basierten Gaming und dem Metaverse, eine ein wenig riskantere Möglichkeit noch jetzt Gewinne mit Trades zu machen.
Uns fällt teilweise auf, dass hierbei gerne der negative steuerliche Aspekt thematisiert wird.

Es stimmt zwar, dass man bei kurzer Haltefrist einen Teil seiner Gewinne versteuern muss, jedoch können hier dennoch im Angesicht der Vorbereitung auf den Bären-Markt Gewinne erzielt werden. Wenn man sich also zu kürzeren Traders entscheidet, gewinnt man zwar weniger, aber immerhin mehr, als wenn man gar nichts getan hätte.

 

Fazit

Abschließend ist also zu sagen, dass auch Abwärtsphasen Möglichkeiten bieten Gewinne zu machen.
Es gilt hierbei durch die Bewegungen des Marktes Ruhe zu behalten und sich seiner langfristigen Strategie bewusst zu sein.
Durch Beachten der heute vorgestellten Prinzipien, können viele der größten Fehler vermieden werden und somit auch meistens ein Verlust.
Zusätzlich bieten Kennzahlen eine gute Hilfe, um Situationen einschätzen zu können.


Insbesondere die heute gezeigte Analyse der Charts von Bitcoin und Ethereum sind schöne Beispiele dafür, wie man mit Einbrüchen Gewinne erzielen kann.
Eine weitere Möglichkeit, die jedoch komplexer ist als gewöhnliche Trades, sind Call-Optionen.
Call-Optionen sind Rechte Wertanlagen gegen Bezahlung einer Gebühr zu einem vorbestimmten Preis in der Zukunft kaufen zu können.

 
Während sich diese Produkte laufend, an die sich ändernde Kurslandschaft anpassen, können auch hier Gewinne erzielt werden. Man könnte beispielsweise im Rahmen von Korrekturen eine Option kaufen, die einen berechtigt eine beliebige Kryptowährung zu einem ein wenig teureren Kurs, als der Tageskurs, zu kaufen.

Erholt sich diese Kryptowährung nun bis zum Erfüllungsdatum der Option stärker als der ausgemachte Kaufpreis, kann man die Wertanlage auf die diese Option lautet, billiger kaufen, als sie am Markt gehandelt wird.

Während viele Anleger in Panik verfallen, raten wir euch dazu Ruhe zu bewahren.
Obwohl die meisten Investoren Kursanstiege bevorzugen, bieten auch Einbrüche riesige Chance, die einem zu Profiten verhelfen können.
In diesem Beitrag haben wir uns mit der Entwicklung von Bitcoin und Ethereum beschäftigt und haben euch ein paar Kennzahlen auf den Charts von Tradingview erklärt.
Diese Indikatoren können äußerst hilfreich bei der Analyse einer Situation sein.
Unter der Berücksichtigung gewisser Richtlinien und Regeln, sowie dem Verfolgen einer langfristigen Strategie, können einem auch, oder sogar gerade Kurseinbrüche zu enormen Gewinnen verhelfen.

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