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Die ersten 1000€ in Kryptowährungen investieren

Feb 21, 2022

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit einem besonders nachgefragten Thema, der erste Investition in Kryptowährungen.
Die Krypto-Sphäre kann für Einsteiger auf den ersten Blick eine enorme Herausforderung darstellen.
Aus diesem Grund zeigen wir euch jetzt, wie wir an diesem Punkt 1.000 Euro investieren würden und welche Taktik im weiteren Verlauf zu den größten Gewinnen führt.

 
Obwohl sich in den letzten Jahren einige zentrale Krypto-Börsen etabliert haben, die den Zugang um einiges vereinfacht haben, sollte man sich vor seiner ersten Auseinandersetzung mit digitalen Vermögenswerten, definitiv einen Überblick verschaffen.
In diesem Beitrag zeigen wir euch wie wir 1.000 Euro in Kryptowährungen investieren würden, und worauf es hierbei besonders zu achten gilt!

 

Allgemeine Marktstimmung


Obwohl momentan insbesondere Unsicherheit auf dem Krypto-Markt vorherrscht, scheinen Kryptowährungen zunehmend in den Fokus der Mehrheitsgesellschaft zu geraten.
Dass der Krypto-Markt in den letzten Jahren enormes Wachstum erfahren hat, sollte für die meisten von euch keine Neuigkeit mehr darstellen.
Man spürt hierbei insbesondere im privaten Umfeld, dass Kryptowährungen immer mehr zum Gesprächsthema werden.
Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, euch in diesem Beitrag zu präsentieren, in welche Krypto-Projekte wir jetzt 1.000 Euro investieren würde und wie der weitere Verlauf dieser Investition aussehen könnte.

 

 

Einsteiger


Ein Aspekt, der den Handel mit Kryptowährungen besonders komplex gestaltet, ist die technische Natur der zugrundeliegenden Funktionen.
Hierbei ist es als verantwortungsvoller Anleger hilfreich sich zumindest mit den Grundprinzipien dezentraler Lösungen auseinandergesetzt zu haben.
Grundsätzlich sind die meisten Datenzentren und Netzwerke zentral organisiert.
Das heißt in Praxis, dass Google Beispielsweise Server-Farmen besitzt, mithilfe dessen Rechenleistung Anfragen von Nutzern bearbeitet werden.
Krypto-Technologie strebt es nun an, diese zentralen Strukturen durch dezentrale zu ersetzen.


Wie man sich vorstellen kann, ist ein Netzwerk deutlich Zensur-anfälliger und kontrollierbarer, wenn es durch lediglich eine Person verwaltet wird.
Die Idee hinter dezentralen Netzwerken ist es nun, dass statt einem zentralen Server, viele individuelle Rechenstellen am Netzwerk-Konsens arbeiten und somit Transaktionen und Anfragen validieren.
Der Vorteil einer solchen Technik ist nun, dass die Macht über das Netzwerk nicht mehr in der Hand einer einzige Firma, oder Person liegt, sondern so stark aufgeteilt ist, dass eine Übernahme, oder Veränderung einer Transkation praktisch unmöglich ist.
Im Angesicht strikter werdender Regierungen, wachsendender Digitalisierung und dem Aufkommen gigantischer Multi-nationaler Big-Tech-Unternehmen, stellt ein solch freies Netzwerk eine vielversprechende zensur-resistente Variante für die Zukunft dar.

 

 

Layer 1 / Layer 2


Krypto-Projekte unterscheiden sich im Allgemeinen dadurch, ob sie ein eigenes Netzwerk aufweisen, oder darauf ausgelegt sind bestehende System zu unterstützen und bei deren Skalierung zu helfen.
Projekte mit einem eigenen unabhängigen Netzwerk, werden in diesem Zusammenhang als „Layer-1“ bezeichnet, während jene die lediglich eine unterstützende Rolle übernehmen als „Layer-2“ bezeichnet werden.
Projekte wie Bitcoin und Ethereum sind hierbei Layer-1-Lösungen, während die Skalierungslösung „Polygon“ eine Layer-2-Lösung, basierend auf dem Ethereum-Netzwerk darstellt.
Während die alleinige Kategorisierung in diese beiden Varianten noch keinen Aufschluss über die Qualität eines Projekts gibt, sollte man zumindest wissen, worum es hierbei geht.
In Bezug auf die Skalierung von Projekten, sind Krypto-Unternehmungen mit immer größer werdender Nachfrage konfrontiert, welche zunehmend neue Herausforderung erzeugt.
Die Entwicklung weiterer, verlässlicherer Skalierungslösungen stellt jedenfalls schon einen Trend an sich dar.
Während „Layer-1“ Projekte also daran arbeiten innovative Netzwerke zu erschaffen, versuchen „Layer-2“ Projekte mithilfe modernster Technik die Abläufe zu beschleunigen und somit das Nutzererlebnis zu verbessern.

 

 

Kategorien


Weiters lässt sich der Markt in gewisse Unter-Kategorien einteilen.
Neben dem Handel mit NFTs, der in den letzten Jahre enorm an Popularität dazu gewonnen hat und grundsätzlich auf „Smart Contracts“ aufbaut, gibt es eine Reihe weiterer Teil-Bereiche der Branche, die riesiges Aufwärtspotential vorweisen.
„Smart Contracts“ sind Programme, die automatisch, bei Erfüllung gewisser im Vorfeld bestimmter Bedingungen, automatisch eine Reihe an Prozessen durchführen und somit die Notwendigkeit eines Vermittlers entfällt.
Das dezentrale Finanzwesen gehört ebenfalls zu einem Trend der Krypto-Sphäre und baut ebenfalls stark auf die Technik der „Smart Contracts“ auf, welche anfänglich von Ethereum mitentwickelt und eingeführt wurden.
Die Grundidee hierbei ist, statt auf die Hilfe von Banken und Brokern zu zählen, die Anbieter und Abnehmer von Vermögensmitteln direkt zusammenzuführen.
Die Bereitsteller on Liquidität erhalten hierbei prozentuelle Entschädigungen, während die Abnehmer wie bei regulären Krediten geringe Zinsen zahlen müssen.
Das Besondere ist nun, dass aufgrund des Charakter von Blockchain-Technologie, das dezentrale Finanzwesen im Gegensatz zum traditionellen unzensierbar und frei ist.
Neben den beiden genannten Trends gibt es auch noch intensive Bestrebungen nach Metaverse-Anwendungen, digitale Fiat-Währungen im Rahmen von „Stablecoins“, sowie Blockchain-basiertes Gaming.
Für Anleger sind Trends dahingehend interessant, da man sich mit Hilfe eines einzigen Begriffs mit einer Vielzahl vielversprechender Projekte auseinandersetzen kann.
Obwohl es nicht immer einfach ist, das innovativste, der innovativen Projekte herauszufiltern, welches im Endeffekt das Rennen machen wird, bieten Trends hervorragende Ansatzpunkte für Recherchen.

 

Projekte


Bevor wir uns nun konkreten Projekte für unsere 1.000 Euro Investition widmen, wollen wir auf eine letzte wichtige Eigenschaft des Krypto-Handels eingehen.
Der Aufteilung des eigenen Portfolios.
Man sollte hierbei niemals all seine Vermögenswerte auf dieselbe Karte setzen, sondern stets darauf achten eine gut diversifizierte Position zu halten.
Bei einem Investitionsbetrag von anfänglich 1.000 Euro, würde es sich anbieten in 3-5 Projekte zu investieren, um einerseits gut diversifiziert zu sein, aber dennoch nicht zu kleine Investitionen tätigt.
Beim Handel auf zentralen Börsen, sollte man sich immer auch mit der Gebührenstruktur auseinandersetzen, um hierbei die effizienteste Methode herauszufinden.
Bei Binance werden hierbei beim der Einzahlung mit Kreditkarte Gebühren erhoben, sowie beim Handel selbst.
Wenn man seine Investitionen hierbei auf zu kleine Teile aufteilt, könnte man Gefahr laufen unnötig hohe Gebühren zu zahlen.
Während also schrittweise Investitions-Strategien den größten Mehrwert bieten, sollte man grundsätzlich nicht immer nur den minimalen Betrag einsetzen.
Bei vielen Börsen beträgt dieser Wert 10 Euro.

 

  

Die Projekte


Nehmen wir nun die 4 Projekte unter die Lupe, welche wir uns aktuell mit 1.000 aneignen würden.
Grundsätzlich ist es vorteilhaft, sein Portfolio zum größten Teil mit etablierten Kryptowährungen zu füllen und nur einen kleinen Teil an riskanteren Projekten zu halten.
Während große Projekte zwar weniger Aufwärtspotential haben, bieten sie im Normalfall deutlich mehr Stabilität als kleinere Unternehmungen.
Als erstes würden wir uns dazu entscheiden etwa 400 Euro in Ethereum zu investieren.
Diese Position stellt unser etabliertes Projekt dar, dessen Mehrwert auch durch Abwärtsphasen nicht abnehmen wird und große Chancen für die Zukunft bietet.
Weiters stellt sich die Entscheidung, ob man sich mit Bitcoin auseinandersetzen will oder nicht.
Seit den Anfängen des Krypto-Markts sinkt der Einfluss Bitcoins zunehmend, was auf einen Wechsel des Fokus auf den technischen Mehrwert von Projekten zurückzuführen ist.
Ist man also bullisch positiv gegenüber Bitcoin eingestellt, würde wir hierbei eine 300 Euro Investitionen in Bitcoin tätigen.

 

 

Ähnlich wie Ethereum bietet Bitcoin als etablierte Kryptowährung deutlich sicherere Kursentwicklungen als brandneue, kleine Projekte.
Ist man als Anleger eher darauf bedacht in Funktionalität zu investieren, sollte man sich für eines der alternativen Layer-1-Netzwerke zu Ethereum wie Avalanche, Cardano, oder Terra entscheiden.
Wie bereits gesagt unterscheidet sich die Technik dieser Projekte, wobei es für Anleger sehr vorteilhaft sein kann, hier einen Durchblick zu haben.
Abschließend, als kleineres Projekt, würden wir 300 Euro in COSMOS investieren.
Für Interessierte haben wir erst kürzlich Videos sowohl über COSMOS als Projekt, wie auch sein Ökosystem gemacht.
COSMOS plant es die Krypto-Sphäre mithilfe von Verbindungen zwischen unterschiedlichen Netzwerken zusammenzuführen.

 

 

Die Taktik


Abschließend wollen wir auf etwas sehr Wichtiges eingehen.
Eigentlich jeder Anleger ist grundsätzlich auf der Suche nach Gewinnen.
Kryptowährungen sind trotz ihres über 10-jährigen Bestehens, nach wie vor eine Art neue Anlage innerhalb der Finanzwelt.
Das wichtige ist nun, sich bewusst zu werden, dass Investitionen auf dem Krypto-Markt stets schrittweise und langsam geschehen sollten.
Obwohl viele hierbei denken, dass es darum geht einen großen Trade zu machen, welcher einem zu einem Millionär macht, geht es vielmehr darum nachhaltige Gewinne zu erzielen.
Dies ist dadurch zu erreichen, Investitionen stets in kleinere Teilbeträge aufzuteilen und mehrere Investment-Zeitpunkte im Gegensatz zu einem einzigen zu bevorzugen.
Da niemand den Verlauf des Krypto Markts zu 100% vorhersagen kann, sind etwaige Kursveränderungen nach Käufen stets eine Möglichkeit.
Wenn man hierbei statt einmal, mehrmals kleinere Beträge investiert, kann man bereits mehrere Tageskurse ausnutzen und somit einen Durchschnittswert nutzen.
Wie angesprochen, sollte man jedoch auch davon fernbleiben lediglich 10€ zu investieren und jedes Mal Gebühren auf dieses Investment zu zahlen.
Nichtsdestotrotz könnte man statt 400 Euro auf einmal, 2-mal 200 Euro Ethereum kaufen, sowie für die restlichen Investitionen ebenfalls den Betrag teilen.

 

Nächster Schritt


Hat man nun seine 1.000 Euro mithilfe einer schrittweisen Investitions-Strategie angelegt, gibt es 2 Möglichkeiten.
Einerseits, mit dieser Investition zufrieden zu sein und lediglich auf das Erreichen neuer Höhepunkte zu warten.
Es gibt hierbei keine Regel wie lange die optimale Haltedauer ist.
Man sollte jedoch nie darauf vergessen etwaige Gewinne auch zu realisieren und hierbei zuerst die Anfangsinvestition aus dem Markt zu ziehen.
Auch bei Verkäufen kann es äußerst profitabel sein nicht alles auf einmal zu liquidieren, sondern auf mehrere kleinere Handelsbewegungen aufzuteilen.
Das zweite Szenario wäre eine Weiterführung des schrittweisen „dollar cost averaging“ wie gehabt.
Hierbei sollte man als Anleger weniger auf Anstiege achten als vielmehr auf zukünftige Korrekturen, welche sich oftmals als hervorragende Einkaufschancen darstellen.
Handelt eine etablierte Kryptowährungen hierbei momentan 30% unter seinem „eigentlichen“ Wert, würde ein alleiniger Rückgang zu den vergangenen Kursen ein Drittel an Gewinn einspielen.

 

 

Zusammenfassung


Es gilt als Krypto-Anleger sich immer über die möglichen Gefahren seiner Investition klar zu sein.
Finanzmärkte beherbergen Risiko, das einem einerseits zu einer Vervielfachung seiner Anlage helfen kann, aber genauso gut auch dazu führen kann, einen Verlust zu erwirtschaften.
Informiert euch deshalb immer über Projekte, bevor ihr in sie investiert.
Alleine der Blick auf die Website eines Projekts, sowie die Kontrolle der Abonnenten-Zahlen auf Telegram und Twitter können oftmals innerhalb weniger Augenblicke zeigen wie seriös eine Unternehmung tatsächlich ist.
Kleinere Projekte bieten aufgrund ihrer niedrigen Marktkapitalisierung zwar großes Aufwärtspotential, können aber auch kläglich auf dem Markt scheitern.
Achtet darauf immer nur einen kleinen Anteil eures Portfolios mit solch risikoreichen Positionen zu füllen

 

Fazit


In dieser Ausgabe haben wir euch gezeigt, wie wir aktuell 1.000 Euro investieren würden.
Da wir in letzter Zeit immer öfter, auch privat, gefragt wurden, wie man am besten jetzt noch in den Krypto-Markt einsteigt, haben wir euch heute erklärt worauf Anleger besonders achten sollen und wie sich eine Investition am besten gestaltet.
Zu diesem Zweck haben wir euch die wichtigsten Begriffe nähergebracht und erklärt, welche Projekte wir aktuell in unser Portfolio aufnehmen würden.
Bei 1.000 Euro bietet es sich an in 3-5 Projekte zu investieren, wobei die meisten davon große, etablierte Kryptowährungen sein sollten.

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